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News

Europäisches Parlament plant neue Regeln für Zahlungsverzug

Donnerstag, den 02.09.2010

Gerade kleineren Unternehmen können nicht zahlende Kunden große Schwierigkeiten bereiten. Nach dem Willen der EU soll dies aber bald ein Ende haben. So hat der federführende Binnenmarktausschuss im Europaparlament Ende April neue Regelungen und Sanktion für säumige Zahler beschlossen. Der Beschluss sieht vor, dass Rechnungen grundsätzlich innerhalb einer Frist von 30 Tagen zu begleichen sind.

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Arbeitsschutz: Neue Verordnung zum Schutz vor künstlicher Strahlung in Kraft

Donnerstag, den 02.09.2010

Am 27.07.2010 sind diverse Neuerungen im Bereich des betrieblichen Arbeitsschutzes in Kraft getreten. Durch die Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 2006/25/EG werden erstmals Grenzwerte für künstliche optische Strahlung (z. B. UV- und Infrarot-Strahlung) festgelegt. Darüber hinaus wurden bestehende Regelungen im Bereich des Lärm- und Vibrationsschutzes sowie der Arbeitsstättenverordnung geändert.

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Telefonakquise bei Altkunden zulässig

Donnerstag, den 02.09.2010

Existenzgründer, die Kunden ihres ehemaligen Arbeitgebers anrufen, um über ihre neue Geschäftstätigkeit zu informieren, handeln nicht wettbewerbswidrig. Dies hat der Bundesgerichtshof in einem jetzt veröffentlichten Urteil (Az.: I ZR 27/08) entschieden.

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BGH: Vorsicht mit Verabschiedungsschreiben

Mittwoch, den 25.08.2010

Ein Beschäftigter, der vor dem Ausscheiden aus einem Arbeitsverhältnis unter Verwendung des Adressenmaterials seines Arbeitgebers ein Verabschiedungsschreiben an die bislang von ihm betreuten und ihm dabei durch ein Vertrauensverhältnis verbundenen Kunden richtet, handelt wettbewerbswidrig, wenn er direkt oder indirekt, z.B. durch die Angabe seiner privaten Adresse und Telefonnummer auf seine zukünftige Tätigkeit als Wettbewerber oder für einen Wettbewerber hinweist.

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Beim Verkauf von geerbtem Unternehmensvermögen wird Umsatzsteuer fällig

Montag, den 23.08.2010

Verkauft der Erbe eines Unternehmens, der selbst kein Unternehmer ist, Wirtschaftsgüter des verstorbenen Unternehmers aus dessen Unternehmensvermögen, ist dieser Vorgang umsatzsteuerpflichtig. Dies geht aus einem aktuellen Urteil (Az.: V R 24/07) des Bundesfinanzhofs (BFH) hervor.

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Vorsicht bei Verträgen zwischen Angehörigen

Montag, den 23.08.2010

Existenzgründer werden bei Ihrem Gründungsvorhaben häufig von Ehepartnern und Familienmitgliedern unterstützt und das ist auch gut so. Wenn solche Unterstützungsleistungen allerdings steuerlich geltend gemacht werden, stellt sich das Finanzamt häufig quer, wie ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf zeigt (Az.: 1 K 292/09/E).

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Unternehmensbefragung 2010: Anhaltende Schwierigkeiten bei der Unternehmensfinanzierung

Freitag, den 28.05.2010

- Finanzierungsprobleme haben sich 2009 nochmals verschärft

- Ratingverschlechterung vor allem bei großen und sehr kleinen Unternehmen

- Kreditzugang für konjunkturelle Erholung wichtiger Faktor

Die Unternehmen in Deutschland sehen sich über alle Größenklassen hinweg weiter vor erhebliche Herausforderungen bei der Finanzierung gestellt. Dies zeigt die Unternehmensbefragung 2010, die die KfW gemeinsam mit BDI, BGA, HDE, ZDH sowie weiteren führenden Wirtschaftsverbänden im 1. Quartal 2010 durchgeführt hat. Die Finanzierungsprobleme sind gravierend, aber eine flächendeckende Kreditklemme besteht bislang nicht. Nach dem massiven Einbruch der Investitionen im Jahr 2009 planen viele Unternehmen jetzt wieder eine Ausweitung ihrer Investitionen. Der damit verbundene Kapitalbedarf lässt die Nachfrage nach Krediten steigen. Viele Kreditinstitute könnten sich jedoch vor dem Hintergrund ihrer schwachen Eigenkapitalausstattung aufgrund der deutlichen Ratingverschlechterungen sowie der gestiegenen Ausfallrisiken auf der Unternehmensseite bei der Kreditvergabe verstärkt zurückhalten. Die ohnehin schwierige Finanzierungssituation der Unternehmen würde sich dadurch weiter verschärfen. Dies könnte die Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung belasten.

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German Private Equity Barometer: Kräftiger Stimmungsaufschwung am Beteiligungsmarkt

Freitag, den 28.05.2010

- 1. Quartal 2010: Beteiligungsmarktklima verbessert sich im dritten Quartal in Folge

- Nicht nur die Erwartungen, sondern auch die Lagebeurteilungen fallen jetzt positiv aus

- Fundraising-Möglichkeiten für Innovationsfinanzierer jedoch nach wie vor unzureichend

Ein Sorgenkind der deutschen Wirtschaft, der deutsche Beteiligungsmarkt, hat die Tiefen der Finanzkrise des vergangenen Jahres überwunden und startet mit einem kräftigen Stimmungsaufschwung in das Jahr 2010. Das ist das zentrale Ergebnis des German Private Equity Barometers, dem von der KfW Bankengruppe konzipierten und in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) erhobenen vierteljährlichen Indikator zum Geschäftsklima für den Early- und Later-Stage-Bereich.

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Rekordanstieg des Geschäftsklimas im Mittelstand

Donnerstag, den 27.05.2010

- Sprunghafter Anstieg der Lageurteile

- Stimmungsverbesserung erfasst alle Branchen und Regionen

- Großunternehmen schließen Lücke zum Mittelstand

Nach der bereits erfreulichen Entwicklung im März gelingt dem KfW-ifo-Mittelstandsbarometer im April ein wahrer Rekordmonat. Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen nimmt um 7,3 Zähler zu. Dies ist der größte bisher erzielte Zuwachs innerhalb eines Monats seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1991. Bei den Großunternehmen gelingt mit einem Plus von 8,7 Zählern immerhin der zweithöchste Anstieg seit 1991. Damit holen die Großunternehmen zu den mittelständischen Unternehmen auf und können die krisenbedingte Lücke in den Niveaus des Geschäftsklimas nahezu schließen (Großunternehmen: 13,3 Saldenpunkte, KMU: 13,9 Saldenpunkte).

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Insolvenzverwaltung kann gewerbesteuerpflichtig sein

Donnerstag, den 27.05.2010

Grundsätzlich ist die Tätigkeit eines Rechtsanwalts nicht gewerbesteuerpflichtig. Dies ist allerdings nicht so, wenn er Einkünfte aus Insolvenzverwaltung erzielt und diese Tätigkeit mit Hilfe einer Vielzahl vorgebildeter Arbeitskräfte sowie Subunternehmen ausübt (FG Düsseldorf, Urteil vom 21.01.2010 - Az.: 14 K 575/08 G, Zerl).

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Neue Widerrufsregeln für Fernabsatzverträge - Online-Händler sollten jetzt handeln!

Donnerstag, den 27.05.2010

WICHTIG: Ab dem 11.06.2010 gelten für alle Online-Händler (eShops, ebay etc.) neue Widerrufsregeln. Mit Inkrafttreten des sog. "Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht" kann u. a. die Widerrufsfrist für Fernabsatzverträge von einem Monat auf 14 Tage gekürzt werden.

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Bundesrat verlängert Neuregelungen im Insolvenzrecht

Aufgrund der weltweiten Finanzkrise wurde der Begriff der Überschuldung durch das Finanzmarktstabilisierungsgesetz im Herbst 2008 geändert.

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